Tiziana Gulino (*1997) wurde 2014 als Gewinnerin von «The Voice of Switzerland» bekannt und tauschte das Fernsehstudio schon bald gegen die verschiedensten Bühnen der Schweiz. Die junge Italo-Schweizerin begeistert seither mit ihrer warmen, ausdrucksstarken Stimme, bewegt sich souverän zwischen Konzert und Musical und war unter anderem in «Ewigi Liebi», «Sister Act», «Stägeli uf Stägeli ab» sowie in «Die kleine Niederdorfoper» zu sehen. Parallel dazu veröffentlichte sie eigene Songs auf Italienisch und Englisch und fand später über die A-cappella-Szene – zunächst bei A-Live – zu ihrem heutigen Ensemble INVIVAS, mit dem sie schweizweit auftritt. Als Solokünstlerin am Flügel ist sie ein gefragter Show-Act und sorgt mit Charme und musikalischer Tiefe für Gänsehautmomente an unterschiedlichsten Events. Zudem entwickelt sie eigene musikalische Projekte mit Kindern und gibt Workshops. Seit sie selbst Mutter ist, weiss sie: Auf der Bühne wie im Kinderzimmer gilt dasselbe Prinzip – Improvisationstalent, Timing und eine starke Stimme retten jeden Auftritt.
Biografien
der Darsteller:innen
Die gebürtige Schweizerin ist seit über 14 Jahren national und international als Musicaldarstellerin, Sängerin und Schauspielerin tätig. Sie studierte an der American Musical and Dramatic Academy in New York und stand danach als Kit Kat Girl in «Cabaret» in New York auf der Bühne. Zurück in ihrer Heimat sah man sie in «Dällebach Kari» unter anderem als Frau Jenny bei den Thunerseespielen, im Theater 11 und im Wankdorf Theater Bern. Daraufhin war sie am Theater St. Gallen als Clarice in «Rebecca» und in «Moses – Die 10 Gebote» engagiert. Mit dem Musical «Der Besuch der alten Dame» gastierte sie bei den vereinigten Bühnen Wien und mit der deutschsprachigen Erstaufführung von «Shrek – Das Musical» tourte sie als Swing durch das deutschsprachige Europa. Zu weiteren Engagements zählen die Schweizer Produktionen von «Fame», «Die letzten fünf Jahre» und «Alperose», «Mein Name ist Eugen» und «Die Bremer Stadtmusikanten». Bei den Thunerseespielen sah man sie in «Gotthelf», «Der Besuch der alten Dame», «Manche mögen’s heiss», «Mamma Mia!» und «IO SENZA TE». Zuletzt stand sie in der MAAG Halle in «Billy Elliot» als Zweitbesetzung von Mrs Wilkinson, Zweitbesetzung der Mutter und Swing sowie im Theater Rigiblick bei «Tribute to Johnny Cash» als June Carter auf der Bühne. Als Backgroundsängerin verstärkte sie «Anastacia», «Florian Ast», «George» und den «Lovebugs».
Marianne Curn, in Wien geboren, spielte sie mit 12 Jahren bei den Wiener Festwochen in «Die Ähnlichen» (Regie: Peter Stein) als Mia Unstern mit. 2005 bis 2009 absolvierte sie ein Musical-Studium an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München und hatte erste Engagements am Theater am Gärtnerplatz München, Contra Kreis-Theater Bonn und an den Gandersheimer Domfestspielen. 2012 war sie Ensemblemitglied an der Landesbühne Wilhelmshaven und spielte dort die Eliza Doolittle in «My Fair Lady», in «Shockheaded Peter» sowie Philia in «Die spinnen, die Römer!». Weitere Stationen waren «Into The Woods» als Rotkäppchen (Kassel), «Hello, Dolly!» als Minnie Fay (Kiel), «Der Besuch der alten Dame» als Julia Ill (Thun, Wien), «Mamma Mia!» als Ali (Wien), «Io Senza Te» (Zürich, Thun), «Cabaret» als Fräulein Kost (Darmstadt), «Gypsy» als June (Wien) sowie «Addams Family» als Wednesday (München, Nordhausen). In Wien coverte sie die Hauptrolle der Emma Carter in «I Am From Austria» und spielte 2023 am Bernhard Theater Zürich in «Im weißen Rößl» das Klärchen. Marianne lebt mit ihrem Mann und ihren zwei kleinen Töchtern in der Nähe von Zürich.
Iréna Flury diplomierte am Konservatorium der Stadt Wien und ist seitdem spartenübergreifend im Musical und Sprechtheater sowie im Film und Fernsehen tätig. Im Musiktheater war Iréna zuletzt in der MAAG Halle bei «Billy Elliot» als Leslie und bei den Thunerseespielen im Musical «Dällebach Kari» als Annemarie Geiser zu sehen. Weitere Engagements umfassten u.a. die Erfolgsproduktion «I am from Austria» der Vereinigten Bühnen Wien in der Hauptrolle der Emma Carter, Bernsteins «Westside Story» als Maria an der Oper Dortmund sowie am Domplatz Openair Magdeburg, und das Musical «Goethe!» als Charlotte Buff in Bad Hersfeld. In der MAAG Halle war Iréna bereits in der Uraufführung «Die Schweizermacher» als Milena Vakulic engagiert. Im Schweizer Kino war sie mit dem Film «Eine wen iig - Dr Dällebach Kari» des Oscarpreisträgers Xavier Koller zu sehen sowie im israelisch-österreichischen Kinofilm «Das Testament», der am Filmfestival in Venedig seine Premiere feierte. Die letzten zwei Jahre hat Iréna in den USA verbracht, wo sie für den US-Spielfilm «Unholy Communion» in der weiblichen Hauptrolle vor der Kamera stand sowie in der Hulu Serie «Me Hereafter» und dem bangladeschischen Spielfilm «Korgosh».
Musik ist für Jesse weit mehr als nur ein Beruf – sie ist sein Lebenselixier. Geboren am 19. Februar 1992 stand der Berner bereits mit sechs Jahren auf der Bühne. Nach dem Gewinn einer Schweizer Talentshow im Alter von zehn Jahren folgte 2012 ein weiterer Meilenstein: im Finale von «Deutschland sucht den Superstar» belegte er den dritten Platz. Neben zahlreichen Soloauftritten tauchte er fortan auch in die Welt des Theaters ein und übernahm Hauptrollen in Produktionen wie «Der Löwe, der nicht schreiben konnte» oder «Heimweh – Fernweh». Zudem ist Jesse fester Bestandteil der DJ BoBo Band und regelmässig auf Welttournee. Doch trotz des internationalen Trubels blieb die Verbindung zu seinen Wurzeln bestehen. Hinter den Kulissen hat sich Jesse in den H2U Studios in Thun als versierter Songwriter und Produzent etabliert. Mit dem Wechsel zum Mundart-Pop fand er seine authentischste Ausdrucksform. Hits wie «Summer», «Schnufe» (Sieg in der SRF-Show «Darf ich bitten!? ») und sein Top-15-Album „Farbtupfer“ zeigen einen Künstler, der angekommen ist. Weiter verzeichnet er Zusammenarbeiten mit Gölä, Oesch’s die Dritten, Trauffer (inklusive Auszeichnung) und Pink Ribbon. Auch aufkommende Talente fördert er als Vocal und Performance Coach. Ob als kreativer Kopf für andere Künstler:innen oder als Solokünstler – Jesse bleibt ein musikalischer Farbtupfer, der die Schweizer Szene mit viel Herzblut bereichert.